Volldampf voraus

Die Ravensburger Bahnstadt – einst Stiefkind der Stadtentwicklung, ist in den letzten Jahren in den Fokus gerückt und entwickelt sich rasant: Architektonisch ansprechende Gebäude sind entstanden, das Areal rund um den Bahnhof wurde neu gestaltet. Heute ist die Bahnstadt für viele Unternehmen eine richtig gute Adresse.

RAVENSBURG – Der Burger bringt‘s – täglich lockt das gastronomische Angebot des QMUH im neuen Postareal viele Menschen in die Bahnstadt. Morgens zum entspannten Frühstück, mittags trifft sich hier die Geschäftswelt Ravensburgs und abends die Nachtschwärmer, um sich vor dem Ausgang nochmal so richtig zu stärken. Bei schönem Wetter sitzen viele Gäste direkt auf den Stufen und verleihen so dem gesamten Areal eine ganz entspannte, fast südländische

Stimmung. Keine Frage: Hier kann man es aushalten! Aber nicht nur dieses architektonisch auffallende, lange heiß umstrittene Gebäude bereichert die Bahnstadt.

Der Neubau der Raiffeisenbank besticht durch sein markantes Gesicht und ist nach Westen hin das neue Tor zur Stadt. Auch das Tanzcenter Geiger konnte in generalsanierte Räume einziehen, die der südlichen Bahnstadt ein frisches Gesicht geben. Das Restaurant Kantine lockt mit kreativer italienischer Küche und ist beliebter Anlaufpunkt für alle, die fein essen gehen wollen. Miele Maier hat einen energetisch absolut überzeugenden Neubau direkt vor den Bahngleisen erstellt. Hier können die Kunden bequem direkt vor dem Haus parken.

Überhaupt das Parken – die Bahnstadt könnte die Ravensburger Parkprobleme lösen: Im Gespräch ist, das Parkhaus Bahnstadt um zwei Geschosse aufzustocken und einige Hallen der ehemaligen Maschinenfabrik komplett zu einem modernen Parkhaus zu machen.

Über den Bahngleisen ist die neue Physio- und Ergotherapieschule Kiedaisch Anlaufpunkt für viele junge Menschen, die wiederum das Viertel beleben. Ebenso das neue Studentenwohnheim e-life – mit den jungen Menschen hat sich das Gesicht der Bahnstadt nachhaltig verändert.

Aktuell sind noch mehrere Hotels in Planung: Das Unternehmen Sipple hat vom Appartement-Hotel auf dem Areal hinter der Post Abstand genommen und will dort jetzt ein Hotel erstellen, das ehemalige WLZ-Gebäude wird bald wirklich zum Appartement-Hotel und auch im ehemaligen Möbel Maurer soll ein Hotel entstehen. Man sieht: In der Ravensburger Bahnstadt tut sich was – Schritt für Schritt wird das einstige Stiefkind zu einem echten Schmuckstück. kabou