Raiffeisenbank betreut eine Milliarde Euro ihrer Kunden

Raiba Ravensburg freut sich auf Neubau

Auf ein gutes Geschäftsjahr 2014 blickt die Raiffeisenbank Ravensburg eG (Raiba) mit einer Bilanz- summe von rund 510 Millionen Euro zurück. Sie wird erstmals die Grenze von einer Milliarde Euro an betreutem Kundenvolumen überschreiten.

Zum Geschäftsjahr 2014

Bilanzsumme 510 Millionen Euro
Kundeneinlagen 379 Millionen Euro
Kundenkreditvolumen 343 Millionen Euro (ein Zuwachs von fast vier Prozent gegenüber 2013)
Kunden rund 27 000
Mitglieder rund 13 000
Dividende für Mitglieder 5,5 Prozent (vorbehaltlich der Zustimmung durch die Vertreterversammlung)
Mitarbeiter 132
Auszubildende 15, davon vier DHBW-Studierende
Geschäftsstellen 11 (Amtzell, Berg, Bergatreute, Bodnegg, Horgenzell, Oberhofen, Schlier, Schmalegg, Unterankenreute, Waldburg und Wolpertswende)

Jetzt steht für die Vorstände Arnold Miller (Sprecher), Bernd Obrist und Rainer Widemann der Neubau in der Ravensburger Bahnstadt im Mittelpunkt. Rund 10 Millionen Euro investiert die Raiba in ihren neuen zentralen Verwaltungssitz, der Anfang Oktober 2015 übergeben werden soll. "Wir liegen voll im geplanten Zeitrahmen. Einem Einzug im laufenden Jahr steht nichts mehr im Weg", betonte Miller in einem Pressegespräch.

In dem Neubau werden insbesondere die internen Abteilungen der Bank zusammengeführt. Rund 70 Mitarbeiter, die bislang ihre Büros in Horgenzell und Bodnegg hatten, wechseln im Herbst in den neuen Ravensburger Hauptsitz. "Wir verbinden mit dem Umzug auch die Erwartung, dass wir weitere Synergien aus der im Jahr 2012 erfolgten Fusion mit der Raiffeisenbank Vorallgäu heben können", so Vorstandsmitglied Obrist. Die Mitarbeiter dürfen sich auf modern ausgestattete und mit maximal vier Personen besetzte Büroräume an dem zentralen Standort freuen, die Kunden über eine neue und großzügige Geschäfts- und Anlaufstelle mitten in Ravensburg.

Parkmöglichkeiten für Mitarbeiter, Kunden und Gäste stehen in der Tiefgarage der neuen Bankzentrale zur Verfügung. Froh sind die Raiba-Vorstände, mit der Volksbank Weingarten einen interessanten Mieter für die neue Bankzentrale gewonnen zu haben. Eine Fusion sei derzeit keineswegs in Planung, betont Widemann. Man stehe allerdings in engem Kontakt mit den Vorstandskollegen aus Weingarten. Und es wäre - nicht zuletzt angesichts des massiven Regulierungsdrucks - wohl keine große Über- raschung, wenn es in den kommenden Jahren eine Annäherung gäbe.

Mit dem Bezug der neuen Hauptstelle umfasst das Geschäftsgebiet der Raiba dann 13 Standorte in und um Ravensburg. Die damit verbundene Kundennähe bleibe auch künftig erhalten. "Es wird keinerlei Rückzug von Kundenleistungen aus der Fläche erfolgen", betonten die Vorstände. Auch an dem seit mehr als 100 Jahren bewährten regionalen Geschäftsmodell werde man nichts ändern. Darüber hinaus trage die Raiba mit ihrem Ende 2014 erneuerten Internetauftritt den geänderten Kundenbedürfnissen Rechnung.